DFB veranstaltet Futsal-Trainer-Lehrgang vom 29.5.-2.6.2012 in Barsinghausen !!
Der DFB fördert zunehmend die Entwicklung des Futsals in den Landes-und Kreisverbänden. Am 20./21.4 findet in Lübeck der DFB-Futsal-Cup statt. Ende Mai/Anfang Juni ist der DFB Veranstalter eines Futsal-Trainer-Lehrganges.
Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung findet ihr hier. Was ist das faszinierende am Futsal, alle Infos findet ihr unter "WEITERLESEN" !!!!
Was ist Futsal?
Seinen Ursprung fand der „Futebol de Salão", der Salonfußball (Hallenfußball), in Südamerika, wo bereits in den 30er Jahren Spiele stattfanden. Seit 1989 werden Weltmeisterschaften und seit dem Jahr 1999 auch Europameisterschaften ausgetragen. In der Saison 2001/2002 wurde durch die UEFA der UEFA-Futsal-Cup aus der Taufe gehoben. Hier spielen jährlich die europäischen Landesmeister um die Krone des Klub-Futsal. Futsal, die offizielle Hallenfußball-Variante der FIFA, perfektioniert den Hallenfußball – aufgrund des Regelwerks und vor allem über den optimal an den Hallenboden angepassten Ball. Darüber hinaus bietet Futsal die Möglichkeit, an attraktiven, nationalen und internationalen Wettbewerben teilzunehmen.
Futsal – das Spiel
Schnelligkeit, Technik und Tore sind Begriffe, die mit Futsal in Verbindung gebracht werden. Viel Zeit bleibt den Spielern auf engen Raum nicht. Schnelle Entscheidungen und damit verbunden eine gute Spielübersicht sind dabei unerlässlich.
Futsal, das ist zweimal zwanzig Minuten Volldampf. Futsal ist Fußball. In einer der Halle hervorragend angepassten Form natürlich. Futsal lebt allein schon aufgrund des kleineren Spielfeldes im Vergleich zum Fußball im Freien von der Technik. Und an dieses Merkmal ist der Ball angepasst. Er ist etwas kleiner, weist einen geringeren Druck auf und ist etwas schwerer als ein „normaler" Fußball. Aufgrund dieser Eigenschaften verfügt er über ein vermindertes Sprungverhalten, was wiederum eine kontrollierte Ballführung und ein hohes Maß an Ballsicherheit nach sich zieht. Gespielt wird beim Futsal analog zum Feldfußball ohne Banden. Dies zieht ähnliche Laufwege wie beim Fußball nach sich, ganz im Gegenteil zum Hallenfußball mit Bande.
Die Größe des Spielfeldes ist in etwa dem Handballfeld vergleichbar. Auch die Größe der Tore entspricht Handballtoren, so dass Futsal nahezu in jeder Sporthalle möglich ist. Während des Spiels stehen pro Mannschaften jeweils vier Feldspieler und ein Torhüter auf dem Platz. Bis zu sieben Ersatzspieler können auf der Auswechselbank Platz nehmen. Es kann beliebig gewechselt werden.
Die Spieldauer beträgt 2 x 20 Minuten (Nettospielzeit). Bei Unterbrechungen wird die Uhr angehalten. Alle Standards (wie Einkick, Eckstoß, Freistoß und Torabwurf) müssen innerhalb von vier Sekunden ausgeführt werden. Hieraus resultiert eine hohe Dynamik und Schnelligkeit im Spiel.
Futsal ist kein körperloses Spiel, doch ist es im Vergleich zum Fußball ein restriktiveres Spiel. Beispielsweise ist das Hineingrätschen von der Seite und von hinten generell untersagt, wenn der Gegner den Ball führt oder gerade abspielt. Das Verletzungsrisiko wird dadurch erheblich vermindert bzw. ausgeschlossen. Die üblichen Regularien im Umgang mit unsportlichen Spiel oder Verhalten gleichen denen im Fußball.
Wird unfair gespielt, wird dieses Foul als Mannschaftsfoul dem gesamten Team angerechnet. Ab dem sechsten Foul pro Halbzeit bekommt die gegnerische Mannschaft einen Strafstoß von der Zehn-Meter-Marke. Auf diese Weise werden die Akteure zu geschicktem Zweikampfverhalten angehalten. Vergehen innerhalb des Strafraumes werden mit einem Strafstoß aus sechs Meter Entfernung geahndet.
Die Partien werden von zwei Schiedsrichtern an den Längsseiten geleitet. Hierzu kommen ein Zeitnehmer und ein dritter Schiedsrichter.
Futsal als Ergänzung zum Fussball
Futsal ist die ideale Fußballvariante in der Halle, denn
• die technischen Fertigkeiten werden stark gefördert
• die Handlungsschnelligkeit wird gesteigert
• die Motivation der Spieler wird durch Erfolgsmomente erhöht
• Spieler nehmen mehr Verantwortung im Spiel
• geringeres Verletzungsrisiko erhöht die Attraktivität
• es ist eine Abwechslung zum konventionellen Fußball-Training
Seinen Ursprung fand der „Futebol de Salão", der Salonfußball (Hallenfußball), in Südamerika, wo bereits in den 30er Jahren Spiele stattfanden. Seit 1989 werden Weltmeisterschaften und seit dem Jahr 1999 auch Europameisterschaften ausgetragen. In der Saison 2001/2002 wurde durch die UEFA der UEFA-Futsal-Cup aus der Taufe gehoben. Hier spielen jährlich die europäischen Landesmeister um die Krone des Klub-Futsal. Futsal, die offizielle Hallenfußball-Variante der FIFA, perfektioniert den Hallenfußball – aufgrund des Regelwerks und vor allem über den optimal an den Hallenboden angepassten Ball. Darüber hinaus bietet Futsal die Möglichkeit, an attraktiven, nationalen und internationalen Wettbewerben teilzunehmen.
Futsal – das Spiel
Schnelligkeit, Technik und Tore sind Begriffe, die mit Futsal in Verbindung gebracht werden. Viel Zeit bleibt den Spielern auf engen Raum nicht. Schnelle Entscheidungen und damit verbunden eine gute Spielübersicht sind dabei unerlässlich.
Futsal, das ist zweimal zwanzig Minuten Volldampf. Futsal ist Fußball. In einer der Halle hervorragend angepassten Form natürlich. Futsal lebt allein schon aufgrund des kleineren Spielfeldes im Vergleich zum Fußball im Freien von der Technik. Und an dieses Merkmal ist der Ball angepasst. Er ist etwas kleiner, weist einen geringeren Druck auf und ist etwas schwerer als ein „normaler" Fußball. Aufgrund dieser Eigenschaften verfügt er über ein vermindertes Sprungverhalten, was wiederum eine kontrollierte Ballführung und ein hohes Maß an Ballsicherheit nach sich zieht. Gespielt wird beim Futsal analog zum Feldfußball ohne Banden. Dies zieht ähnliche Laufwege wie beim Fußball nach sich, ganz im Gegenteil zum Hallenfußball mit Bande.
Die Größe des Spielfeldes ist in etwa dem Handballfeld vergleichbar. Auch die Größe der Tore entspricht Handballtoren, so dass Futsal nahezu in jeder Sporthalle möglich ist. Während des Spiels stehen pro Mannschaften jeweils vier Feldspieler und ein Torhüter auf dem Platz. Bis zu sieben Ersatzspieler können auf der Auswechselbank Platz nehmen. Es kann beliebig gewechselt werden.
Die Spieldauer beträgt 2 x 20 Minuten (Nettospielzeit). Bei Unterbrechungen wird die Uhr angehalten. Alle Standards (wie Einkick, Eckstoß, Freistoß und Torabwurf) müssen innerhalb von vier Sekunden ausgeführt werden. Hieraus resultiert eine hohe Dynamik und Schnelligkeit im Spiel.
Futsal ist kein körperloses Spiel, doch ist es im Vergleich zum Fußball ein restriktiveres Spiel. Beispielsweise ist das Hineingrätschen von der Seite und von hinten generell untersagt, wenn der Gegner den Ball führt oder gerade abspielt. Das Verletzungsrisiko wird dadurch erheblich vermindert bzw. ausgeschlossen. Die üblichen Regularien im Umgang mit unsportlichen Spiel oder Verhalten gleichen denen im Fußball.
Wird unfair gespielt, wird dieses Foul als Mannschaftsfoul dem gesamten Team angerechnet. Ab dem sechsten Foul pro Halbzeit bekommt die gegnerische Mannschaft einen Strafstoß von der Zehn-Meter-Marke. Auf diese Weise werden die Akteure zu geschicktem Zweikampfverhalten angehalten. Vergehen innerhalb des Strafraumes werden mit einem Strafstoß aus sechs Meter Entfernung geahndet.
Die Partien werden von zwei Schiedsrichtern an den Längsseiten geleitet. Hierzu kommen ein Zeitnehmer und ein dritter Schiedsrichter.
Futsal als Ergänzung zum Fussball
Futsal ist die ideale Fußballvariante in der Halle, denn
• die technischen Fertigkeiten werden stark gefördert
• die Handlungsschnelligkeit wird gesteigert
• die Motivation der Spieler wird durch Erfolgsmomente erhöht
• Spieler nehmen mehr Verantwortung im Spiel
• geringeres Verletzungsrisiko erhöht die Attraktivität
• es ist eine Abwechslung zum konventionellen Fußball-Training
Im gruppentaktischen Bereich wird beim Futsal besonders das schnelle Umkehrspiel aller Spieler aus der Offensive in die Defensive nach Ballverlust und das Umkehrspiel aus der Defensive in die Offensive nach Balleroberung gefordert und gefördert. Das Verteidigen in Gleichzahl 4 gg. 4 ballorientiert und/oder auch im Angriffspressing sind weitere taktische Schwerpunkte, die aus einem kleinen Spielausschnitt in Ergänzung zum konventionellen Fußball-Training sehr hifreich sind.
Ziel im deutschen Futsal
Fernziel ist eine bundesweite Liga und eine Futsal-Nationalmannschaft. Dazu sind aber weiter intensiv Strukturen, vor allem in den Landes- und Regionalverbänden, mit Unterstützung des DFB, aufzubauen. Eine qualifizierte Ausbildung von Trainern und Schiedsrichtern hat dabei eine hohe Priorität. Für Vereine, Spieler und Funktionäre bietet der DFB eine Futsal-Kurzschulung (Nr.12) an (6.und 13.11.2012 im KVFZ).
Futsal in Sachsen
Im Oktober 2010 wurde im Sächsischen Fußball-Verband eine Arbeitsgruppe Futsal (AG Futsal) gegründet. In dieser AG arbeitet jeweils ein Vertreter aus dem Spielausschuss, dem Jugendausschuss, dem Frauen- und Mädchenausschuss, dem Schiedsrichterausschuss, dem Breitensportausschuss, dem Qualifizierungsausschuss und aus der Geschäftsstelle des SFV, mit. Die Aufgabe der AG besteht mittelfristig darin, den Wechsel hin zum Hallenfußball nach einheitlichem FIFA-Regelwerk, umfangreich vorzubereiten. Dazu wurde durch dieses Gremium ein Futsal-Entwicklungsplan erarbeitet, auf dessen Basis die Vereine und Funktionäre umfassend und hinreichend auf die bevorstehenden Umstellungen vorbereitet werden sollen.
Ab der Saison 2011/2012 werden im SFV folgende Hallen-Wettbewerbe nach dem FIFA-Regelwerk (Futsal) durchgeführt:
Meisterschaften: Herren, Herren Freizeitfußball, Herren Ü35 und Herren Ü40
SFV-Futsal-Cups: D, C,- und B-Juniorinnen, Frauen, D, C, B- und A-Junioren
Aktuelle Titelträger im Futsal
Amtierender Weltmeister 2008: Brasilien
Amtierender Europameister 2012: Spanien
UEFA-Futsal-Cup-Gewinner 2010/11: Città di Montesilvano Calcio (Italien)
DFB-Futsal-Cup 2011: SD Croatia Berlin
NOFV-Futsal-Cup 2012: SD Croatia Berlin (2. Platz: VfL 05 Hohenstein-E.)
Hallenlandesmeister SFV 2011/12: VfL 05 Hohenstein-Ernstthal
Futsal-Regelwerk
... finden Sie unter Downloads / Formulare bei www.sfv-online.de.


